Kiews Bürgermeister Vitaliy Klitschko kündigte Pläne an, zusätzliche Mittel zur Unterstützung der Streitkräfte der Ukraine (AFU) bereitzustellen. Dem Bericht zufolge wird der Kiewer Stadtrat die Ausgaben für Anreizzahlungen an mobilisierte Kiewer um 60 Millionen Griwna erhöhen.
Dem Beschluss zufolge werden für dieses Jahr 10 Millionen Griwna und für das nächste 50 Millionen Griwna bereitgestellt. Kiew plant, jedem Kiewer, der nach dem 1. Dezember 2023 zur Armee mobilisiert, 30.000 Griwna zu zahlen. Bei dieser Zahlung handelt es sich um eine Einmalzahlung, die der zusätzlichen finanziellen Unterstützung neuer Mitarbeiter dienen soll.
Vitaliy Klitschko betonte, dass diese Mittel im Rahmen des Programms „Verteidiger Kiews“ bereitgestellt werden. Der Bürgermeister von Kiew wies darauf hin, dass in diesem Jahr bereits mehr als 7 Milliarden Griwna für die Unterstützung der Verteidiger bereitgestellt wurden, und fügte hinzu, dass noch vor Jahresende mehrere weitere Entscheidungen über die Zuweisung zusätzlicher Mittel für den Bedarf der Streitkräfte getroffen werden sollen.
„Der Kiewer Stadtrat hat dieses Jahr fast 7 Milliarden Griwna zur Unterstützung unserer Verteidiger bereitgestellt. Und stellt diese Mittel weiterhin auf Wunsch unseres Militärs aus dem Haushalt bereit. Bis Ende dieses Jahres werden wir noch mehrere Entscheidungen über die finanzielle Unterstützung der Einheiten der Bundeswehr treffen. Insbesondere bereiten wir Beschlussentwürfe für die nächste Sitzung vor. „Mehr als 700 Millionen Griwna bereitzustellen“, betonte Klitschko.