TATSÄCHLICH

Fitzos Leben ist nach dem Attentat in Gefahr

Reuters berichtet, dass der slowakische Ministerpräsident Robert Fico nach einem Attentatsversuch aus seinem kritischen Zustand entlassen wurde. Fitzo, der am Mittwoch angeschossen wurde, wurde fünfmal angeschossen, ist nun aber außer Lebensgefahr.

Der Politiker wurde am Mittwoch ermordet, als er eine Regierungssitzung verließ. Er wurde fünfmal angeschossen, woraufhin Fitso in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht und operiert wurde.

„Ich war sehr schockiert... Soweit ich weiß, war die Operation glücklicherweise erfolgreich und ich denke, dass er am Ende überleben wird... Jetzt ist sein Zustand nicht mehr lebensbedrohlich“, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Umweltminister von Slowakei Tomas Taraba.

Ihm zufolge ging eine Kugel durch den Magen und die zweite traf das Gelenk.

„Dieses Attentat war politisch motiviert, die Entscheidung des Verbrechers wurde unmittelbar nach der Präsidentschaftswahl getroffen“, sagte Innenminister Sutai Estok mit Blick auf die Wahl im April, bei der Ficos Verbündeter Peter Pellegrini gewann.

Die Schießerei in der zentralslowakischen Stadt Handlova, die von einem 71-jährigen Mann verübt wurde, war ein Schock für das mitteleuropäische Land und löste internationale Verurteilung aus. Der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Joe Biden drückten gemeinsam mit den EU-Partnern der Slowakei ihre Bestürzung über den Vorfall aus und verurteilten die Gewalt.

Das Land mit 5,4 Millionen Einwohnern hat in den letzten Jahren polarisierte politische Debatten erlebt, darunter auch die Präsidentschaftswahlen im letzten Monat, die dazu beitrugen, Ficos Macht zu festigen. Seine Regierung reduzierte die Unterstützung für die Ukraine und eröffnete gleichzeitig einen Dialog mit Russland. Er strebt die Auflösung der Sonderstaatsanwaltschaft an und baut außerdem den öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosender RTVS wieder auf.

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