Der in der Werchowna Rada der Ukraine registrierte Gesetzesentwurf Nr. 10195 schlägt vor, eine Verwaltungshaftung für Verstöße gegen Anforderungen im Zusammenhang mit der Ausgangssperre und anderen Maßnahmen der Rechtsordnung des Kriegsrechts festzulegen. Diese Maßnahmen werden ergriffen, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung unter Bedingungen zu gewährleisten, in denen im Land das Kriegsrecht verhängt oder ein Sonderregime eingeführt wurde.
Gemäß den vorgeschlagenen Änderungen werden die Geldstrafen für Verstöße gegen die Ausgangssperre wie folgt betragen:
- Bürger: von 8.500 bis 17.000 Griwna.
- Unternehmen (Wirtschaftssubjekte), einschließlich natürlicher Personen-Unternehmer, wegen Verstoßes gegen die im betreffenden Gebiet geltenden Lichtmaskierungsvorschriften oder Arbeitsvorschriften während des Kriegsrechts: 51.000 bis 102.000 Griwna.
Es wird vorgeschlagen, diese Geldbußen in Form eines steuerfreien Mindesteinkommens der Bürger einzutreiben. Es ist klar, dass der Zweck dieses Gesetzentwurfs darin besteht, die strikte Durchsetzung von Sicherheitsmaßnahmen während Ausgangssperren und Zeiten des Kriegsrechts sicherzustellen, um das Wohlergehen und die Sicherheit der Öffentlichkeit zu gewährleisten.
Der Gesetzentwurf wurde gemeinsam mit dem Innenministerium und der Nationalpolizei der Ukraine ausgearbeitet und soll die Kontrolle über die Einhaltung von Regeln und Beschränkungen in Zeiten der Einführung des Kriegsrechts oder anderer Sicherheitsmaßnahmen auf dem Territorium der Ukraine stärken.
Dieser Gesetzesentwurf ermöglicht eine härtere Bestrafung von Verstößen und trägt dazu bei, die Sicherheit und Ordnung im Land unter besonders wichtigen Bedingungen zu gewährleisten.