TATSÄCHLICH

Der Geruch von Schweinen zwang das Linienschiff zur Landung auf den Bermudas

Der KLM-Flug KL685 auf dem Weg von Amsterdam nach Mexiko-Stadt musste aufgrund eines unerwarteten Problems – eines üblen Geruchs von lebender Fracht im Gepäckraum – auf den Bermudas notlanden. Neben 259 Passagieren beförderte das Flugzeug etwa 100 lebende Schweine. Sie waren die Ursache für den außerplanmäßigen Stopp.

Nach sechs Flugstunden informierte der Kapitän die Fluglotsen des nach L. benannten Flughafens. F. Wade über die Notwendigkeit des Einsteigens, da der Geruch die Kabine und den Innenraum so stark erfüllte, dass Passagiere und Besatzung ihre Reise nicht ohne Unterbrechung fortsetzen konnten. Nach Angaben des Kapitäns war die Situation nicht kritisch, aber die begrenzten Sauerstoffvorräte erforderten eine schnelle Lösung des Problems.

Nach der Landung wurden die Passagiere in örtlichen Hotels untergebracht und das Flugzeug mehrere Stunden lang belüftet. Der Geruch von Schweinen drang so stark in das Flugzeug ein, dass der Flug nach Mexiko erst nach 30 Stunden fortgesetzt wurde. Die Schweine verbrachten unterdessen zwei Tage auf der Insel, wo sie vom örtlichen Veterinärpersonal betreut wurden.

Die Fracht wurde in ein spezielles Frachtflugzeug vom Typ Boeing 777-200 umgeladen, das die Tiere an ihren Bestimmungsort brachte. Es bleibt jedoch ein Rätsel, wie der Geruch der Tiere in den Fahrgastraum eindringen konnte und ob ihr Transport ordnungsgemäß organisiert war.

„Das Wohlergehen der Tiere und der Passagiere liegt uns stets am Herzen“, sagten die Regierungsvertreter der Insel, die die Schweine während ihres kurzen „Urlaubs“ betreuten.

Obwohl 259 Passagiere festgehalten werden mussten, unterstreicht dieser Vorfall, wie wichtig der ordnungsgemäße Transport lebender Fracht ist, um ähnliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden.

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